Welpenfutter

hundewelpeEin ausgewogenes, kraftspendendes sowie vitamin- und mineralstoffreiches Futter ist für ausgewachsene Hunde ebenso lebenswichtig wie für Welpen. Auch beim Welpenfutter ist zu berücksichtigen, dass Nährstoffe in optimaler Menge und im korrekten Mischungsverhältnis enthalten sind. Energie liefern dem jungen Hund Kohlehydrate, Fettsäuren begünstigen den Körpergewebeaufbau und den Stoffwechsel, Mineralstoffe helfen Knochen, Blut und Zähne aufzubauen. Möchten Sie das Hundewelpenfutter selbst zubereiten, ist auf die richtige Zusammensetzung zu achten. Das Futter sollte zur Hälfte aus Rindergulasch und zu einem Zehntel aus Rinderschlund bestehen. Des Weiteren aus 20 % weich gekochten Kartoffeln, aus 10 % hart gekochten Eiern sowie aus 5 % Weizenkleie und 5 % Zucchini oder Spinat. Fleisch und Gemüse werden gekocht und nach dem Abkühlen – ebenso wie Kartoffeln und Eier – zerkleinert. Danach wird das Ganze mit Weizenkleie und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Kalzium vermengt.

Als Alternative zur Selbstzubereitung finden Sie im Handel viele Angebote für vorgefertigtes Welpenfutter. Gerne gekauft von Hundehaltern wird die Junior-Dose mit Geflügel und Reis
von Pedigree. Das Welpenfutter weist ein ausgezeichnetes Phosphor-Kalzium-Verhältnis auf, Sonnenblumenöl und Zink wirken sich positiv auf Fell und Haut aus. Mit Vitamin E wird das Immunsystem des Tieres unterstützt. Das Hundewelpenfutter Puppy Gravy von Belcando stärkt mit Beta-Glucane die Abwehrkräfte. Ebenso fördert es mittels Kollagen- und Gelatinehydrolysat das Wachstum von Gelenkknorpel und beugt damit Gelenkbeschwerden vor. Die Herstellung erfolgt ohne Verwendung von Milchprodukten, Soja und Weizen. Eine gute Verdauung wird mit dem Medium Junior 32 Hundewelpenfutter von Royal Canin sichergestellt. Es beinhaltet Präbiotika wie Mannan-Oligosaccharide, Rübentrockenschnitzel und Fructo-Oligosaccharide, die überdies für eine nachhaltige Nahrungsverwertung sorgen. Gleichermaßen sowohl für junge als auch für sehr junge Hunde geeignet ist das Hundefutter Baby & Junior von Happy Dog. Es enthält neben hochwertigem Geflügel Seefisch, Lamm, Reis und Neuseelandmuscheln mit – wie von Tierärzten empfohlen – unter 30 % Protein.

Gewöhnen Sie Ihren Junghund an feste Futterzeiten und konstante Futtermengen. Füttern Sie ihn in den ersten drei Lebensmonaten vier Mal täglich, dreimal täglich bis zum sechsten Monat. Bieten Sie „Snacks“ zwischendurch eher selten an, denn junge Hunde überfressen sich relativ rasch. Bleibt vom Futter etwas übrig, reduzieren Sie bei der nächsten Fütterung die Menge entsprechend. Das nicht verzehrte Futter sollte spätestens nach einer halben Stunde entsorgt werden, da es sonst zu verderben droht. Ab dem sechsten Monat können Sie damit rechnen, dass der junge Hund mit dem Welpenfutter Probleme bekommt und er sich öfters übergibt. Stellen Sie sicher, dass der Hund kein Wurmproblem hat, und beginnen Sie mit der Futterumstellung. Mischen Sie für mehrere Tage dem Hundewelpenfutter Hundefutter für Erwachsene Tiere bei. Reduzieren Sie das Welpenfutter langsam aber kontinuierlich auf null. Achten Sie bei jeder Mahlzeit darauf, das Futter sowie Wasser handwarm zu servieren. Bei dieser Temperatur ist das Hundefutter für Ihren vierbeinigen Mitbewohner besonders gut verträglich.